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26.06.10 ♦ Studie zur Beratung im Projektmanagement
05.03.10 ♦ Bleiben Sie wach und vernetzen Sie sich...!
21.12.09 ♦ Zukunftsprognosen 2020
07.12.09 ♦ MPM-Anwendertagung in Berlin
18.10.09 ♦ PM-Forum in Berlin 

Studie zur Beratung im Projektmanagement

Die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. führt in Kooperation mit der German Graduate School of Management and Law eine Studie zur aktuellen Situation und zukünftigen Entwicklung der Beratung im Projektmanagement durch. Hierbei sind sowohl Anwender wie auch Anbieter von Beratung im Projektmanagement gefragt, um aus den Ergebnissen Trends, Potenziale und Perspektiven ableiten zu können.

Im gleichen Maße wie die Bedeutung von Projektmanagement steigt, nimmt auch der Beratungsbedarf zu. Die Zahl der selbständigen Berater und der Beratungshäuser mit spezifischen Projektmanagement-Beratungsleistungen wächst, dafür sprechen u.a. steigende Mitgliederzahlen sowie Zuwächse bei den Veranstaltungen der GPM. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen über Angebot und Nachfrage auf dem spezifischen Gebiet der Beratung im Projektmanagement. Diese Studie soll diese Lücke schließen und eine erste grundlegende Datenerhebung leisten.

Ziele und Ergebnisse
  • Definition und Abgrenzung der Projektmanagement-Beratung
  • Aktuelles Volumen und zukünftige Entwicklungen des Beratungsmarkts
  • Nachfrage und Leistungsangebote in der Beratung
  • Anforderungen der Nachfrager an ihre Berater
  • Kompetenzanforderungen und Qualifizierungsbedarf für Berater im Projektmanagement
  • Erfolgsfaktoren für die Beratung im Projektmanagement
Zielgruppe
  • Nachfrager und Anbieter von Beratungsleistungen im Projektmanagement
Fragestellung
  • Wie kann die "Beratung im Projektmanagement" von anderen Beratungsangeboten abgegrenzt werden?
  • Wie groß ist die Nachfrage auf dem Gebiet der Beratung im Projektmanagement? Wie wird sich diese in Zukunft entwickeln?
  • Welche Leistungen werden nachgefragt und angeboten? Verändert sich die Nachfrage zukünftig? Wenn ja, wie?
  • Welche Anforderungen stellen die Nachfrager an ihre Beratungsdienstleister? Werden diese erfüllt?
  • Über welche Kompetenzen muss ein Berater bzw. ein Beratungsunternehmen verfügen? Welcher Bedarf an Qualifizierung und Zertifizierung existiert?
  • Welche Faktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg in der Beratung?
Machen Sie mit!

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns über eine Teilnahme sehr freuen. Denn je mehr mitmachen, umso bessere, verwertbare Ergebnisse liegen vor. Sollten Sie noch jemanden in Ihrem Netzwerk kennen, der als Nachfrager oder Anbieter in Frage kommt, so laden Sie ihn einfach zu dieser Befragung ein.

Die Beantwortung der Fragen ist bis zum 31.07.2010 möglich. Unter allen Teilnehmern wird ein neues Apple iPad sowie 10 Bücher der GPM verlost.

KLEIST Project Services unterstützt diese Online-Studie. Es würde uns freuen, wenn Sie mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen mit zum Erfolg dieser Studie beitragen könnten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! (uk)

>>>  Studie zur Beratung im Projektmanagement – Trends, Potenziale, Perspektiven  <<<

veröffentlicht am 25.06.2010

Bleiben Sie wach und vernetzen Sie sich...!

Komplexität kennt keine Grenzen...

In einer immer schneller wachsenden Projektwirtschaft werden sich die Unternehmen bzw. Organisationen nicht nur einer größeren Anzahl von Projekten stellen müssen, sondern auch einer deutlich höheren Komplexität in den Projekten, im Systemverbund von Projekten sowie in ihrem Projektportfolio. Das heisst auch, dass sich die Fähigkeiten der Führungskräfte und Mitarbeiter in gleicher Weise anpassen müssen und zwar so, wie es eben die Komplexität erfordert. Nun ist Komplexität nicht einfach messbar und im allgemeinen nicht begrenzt. Sie kann ein Ausmaß annehmen, das die Ratio des Einzelnen hart an seine Grenzen führt oder eben auch übersteigt. Diese Art der „Überforderung“ tritt bei jedem Menschen früher oder später ein. Trotzdem gelingt es Menschen immer wieder in neue Sphären vorzudringen. Denken sie nur an die unzählig vielen Erfindungen oder an die Bauwerke, die durch Menschenhand geschaffen worden sind. Allen war etwas gemeinsam, nämlich die Visionäre, die mit ihrer Vorstellungskraft bereits Grenzen durchbrachen, bevor überhaupt ein Mensch den Weg dorthin kannte.

Der Organisationspsychologe und Experte für Komplexitätsverarbeitung Prof. Peter Kruse versucht in seinem Filmbeitrag "Wie reagieren Menschen auf wachsende Komplexität?" stückweit eine Antwort darauf zu geben und zeigt in diesem Zusammenhang fünf generelle Lernstrategien auf. Die letzte betrachtet er als die Schlüsselstrategie, die eine hohe Komplexitätsbewältigung durch Menschen überhaupt erst ermöglicht. Emotionale Intelligenz und Intuition sind aus seiner Sicht die maßgeblichen Treiber dafür. In dem vorliegenden Artikel greife ich die Strategien von Prof. Kruse auf und übertrage diese auf eine in unseren Breiten  typische Projektlandschaft. Die verwendeten Beispiele sind vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas überspitzt gezeichnet, sollen aber damit zu einem klareren Verständnis führen. Sie verdeutlichen auch das Spannungsfeld, in dem sich viele Projektbeteiligte, und eben vielleicht auch sie, tagtäglich befinden. Mit Vorschlägen und Anregungen möchte ich ihnen einige mögliche Wege durch ihren Projektalltag aufzeigen. (uk)

Lesen Sie den vollständigen Artikel mit dem Filmbeitrag von Prof. Kruse hier weiter  >>>
veröffentlicht am 05.03.2010

Zukunftsprognosen 2020

Glaubt man dem österreichischen Zukunftsforscher Christian Hehen-berger, so wird die 2. Dekade in diesem Jahrtausend die innovativste seit dem 2. Weltkrieg. Die Deutsche Bank Research sieht Deutschland in der Rolle eines zukünftig, international gefragten Kreativitäts-exporteurs, das mit einzigartigem Wissen große Wertschöpfungen erzielt.

Deutschland wird zwar nicht mehr Exportweltmeister sein, aber dafür wird die Marke „Created in Germany“ oft erste Wahl sein. Die Weltmarktführerschaft im Bereich der Technologien für erneuerbare Energien kann aufgrund steigender Ölpreise weiter ausgebaut werden. Die Digitalisierung schafft uns immer schlauere Netze, so werden z.B. neue 3D-Simulationstechniken grenzenlose Teamkooperationen ermöglichen. Vom Bürger verlangt man zukünftig noch mehr Eigenverantwortung, um die älteren Menschen werden die Unternehmen buhlen. Bildungsdienstleistungen werden boomen, wer sie nicht annimmt, wird auf der Strecke bleiben. In Deutschland soll sich die Projektwirtschaft in den nächsten 10 Jahren vervielfachen, so soll alles „glokaler“, schneller, schlauer, aber auch riskanter werden. 
Auf knapp 70 Seiten nimmt die Deutsche Bank Research den interessierten Leser mit auf die Expedition Deutschland. Wer nicht so viel Zeit hat, kann auch auf eine entsprechende Kurzfassung sowie eine Präsentation zugreifen.

Zukunftsforscher Hehenberger, dem man eine 80%ige Treffergenauigkeit attestiert, sieht Europa schon bald als die stärkste Wirtschaftsmacht, während sich Amerika mit dem 3.Platz begnügen muss. Die nächste Dekade soll für Deutschland bzw. Europa die innovativste seit 1945 werden. Klein wird chic sein, protzige Autos werden zunehmend verschwinden. Steigende Energiekosten um jährlich 7% sorgen dafür, dass Energie zum Luxusgut wird. So erwartet er den Preis für Superbenzin zwischen 2 bis 2,50 Euro in 2015. Das wird der deutschen Automobilindustrie einen deutlichen Schub verschaffen, denn bereits Mitte der nächsten Dekade sollen jeweils ca. 40% der Neufahrzeuge über Elektro- bzw. Hybridmotoren verfügen. So werden die Fahrzeuge zukünftig das Stromnetz zuhause als Tankstelle nutzen, die wiederum den Strom aus den weit verbreiteten, hauseigenen Photovoltaik-Anlagen beziehen werden. Das beschert Deutschland auch weiterhin in der Welt Platz 1 im Technologiemarkt für erneuerbare Energien.
Nehmen Sie sich 60 Minuten Zeit, um sich auf einen Vortrag des Zukunftsforschers Christian Hehenberger unter dem Motto „Den Gestaltern gehört die Zukunft“ im Rahmen einer Rosenheimer Vertreterversammlung einzulassen. Von einer Krise kann bald nicht mehr die Rede sein. (uk)
veröffentlicht am 21.12.2009

MPM-Anwendertagung in Berlin

Am 26.11.2009 lud die Technische Universität Berlin wieder zu einer Anwendertagung zum Multiprojektmanagement (MPM) ein. Neben einigen Praxisbeiträgen rund um das Multiprojektmanagement von Referenten namhafter Unternehmen aus den Bereichen IT und F&E, stand die Veröffentlichung und Präsentation der 4. MPM-Benchmarking-Studie durch Prof. Dr. Gemünden im Mittelpunkt. Nachdem 2005 die erste Studie durchgeführt wurde, hat sie sich mittlerweile zur größten in Europa entwickelt.

Über 200 deutsche und schweizerische Top-Unternehmen aus einem breiten Branchenspektrum wurden in dieser Studie zum Multiprojektmanagement befragt. Die analysierten Projektportfolios beinhalteten alle Arten von Projekten, wobei der Schwerpunkt mit knapp 60% in der IT und F&E liegt. Zur Bewertung der MPM-Leistung standen die Hauptfaktoren MPM-Qualität, Projektportfolio Erfolg und der Geschäftserfolg im Fokus. Dazu mussten die Studienteilnehmer zu fast 300 Items ihre Einschätzung auf einer Skala von 1 bis 7 (trifft voll zu) vornehmen. Daraus wurde der Multiprojektmanagement Performance Index (MPI) ermittelt, der gegenüber 2007 insgesamt um 5% auf 4,6 gestiegen ist.

Es hat sich erneut bestätigt, dass das professionelle Managen von Projektportfolios als ein kritischer Erfolgsfaktor angesehen wird, das erfolgreiche Unternehmen von weniger erfolgreichen unterscheidet. Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen weisen Projekten zukünftig einen noch größeren Stellenwert in ihrem Geschäftsumfeld zu und damit einhergehend einer noch konsequenteren Ausrichtung im Multiprojektmanagement. Dies unterstützt die Studienergebnisse der Deutschen Bank Research aus dem Jahr 2007, die einen Anstieg der Projektwirtschaft von 2% auf 15% in 2020 prognostiziert.

Die Portfolios der Studienteilnehmer weisen mehrheitlich eine Projektanzahl von mehr als 25 und weniger als 250 Projekten mit einem Durchschnitt von 128 Projekten aus. Das Gesamtprojektbudget von 28,3 Mrd. Euro in 2009 liegt etwas unter dem Vorjahresniveau und beträgt im Durchschnitt 174 Mio. Euro. Die Studie macht deutlich, dass Unternehmen mit einem höheren Reifegrad im Projektportfoliomanagement (sog. Top-Performer, entspricht Top 20%), gerade in der Steuerung und Nachhaltigkeit von Portfolios, die MPM-Aufgaben deutlich stärker wahrnehmen. So ist auch die Rollenverteilung im MPM klarer ausgeprägt, zudem bringt sich das Top-Management nachhaltiger hierin ein. All das scheint ein Indiz dafür zu sein, dass auch die Projekte in wirtschaftlicher Hinsicht deutlich erfolgreicher umgesetzt werden.

Im weiteren wurden die MPM-Erfolgsfaktoren auf strategischer, taktischer und operativer Ebene untersucht. Hierbei zeigt sich, dass die Top-Performer ihr Projektportfolio weitaus enger, systematischer und nachhaltiger an der Unternehmensstrategie ausrichten. Im taktischen Bereich ist bei den Top-Performern eine höhere Qualität bei den Portfolioentscheidungen festzustellen, ebenso eine höhere Flexibilität bei der Portfolioanpassung wie auch ein konsequenteres Projektportfoliocontrolling. Letzteres findet sich auch auf der operativen Ebene in den Einzelprojekten wieder. Zudem ist eine Projektstandardisierung und eine klare Projektplanung bei den Top-Performern deutlich stärker ausgeprägt.

Bei den befragten Unternehmen ist festzustellen, dass Project Management Offices (PMO) als zentrale Anlaufstelle im Projektmanagement eine immer höhere Akzeptanz finden. Waren es 2005 noch die Hälfte der Unternehmen, verfügen mittlerweile fast Dreiviertel über eine solche Organisationseinheit, in der die Top-Performer durchschnittlich 7-8 Mitarbeiter beschäftigen. Auch in Krisenzeiten, wie diesen, betrachten die meisten Unternehmen ihre MPM-Aktivitäten als einen wichtigen Schlüsselfaktor.

Die Veröffentlichung der nächsten Multiprojektmanagement-Benchmarking-Studie ist für das Frühjahr 2011 angekündigt. (uk)
veröffentlicht am 07.12.2009

PM-Forum 2009 in Berlin

KLEIST Project Services, Uwe Kleist

Am 14./15.10. fand im Berliner Congress Center das PM-Forum 2009 statt. Diesmal stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehen der GPM. Top Keynote Speaker war David Plouffe, zuletzt Wahlkampfleiter von Barack Obama. Der Deutsche Project Excellence Award ging diesmal an den Flughafen München.

Die Veranstaltung begann bereits mit einem Highlight. Jochen Alexander Freydank, der Oscar-Gewinner 2009 für den besten Kurzfilm, stellte die großen Herausforderungen bei seinem Film "Spielzeugland" den über 600 Teilnehmern vor: Drei Jahre betteln, fünf Tage drehen und keiner kriegt Geld!

Weitere Keynote Speaker folgten in diesen 2 Tagen. Der absolute Höhepunkt war allerdings die Liveschaltung via Satellit nach Washington D.C. zu David Plouffe, dem zuletzt so erfolgreichen Wahlkampfleiter von Barack Obama. Er stellte den Teilnehmern die wichtigsten Erfolgsfaktoren vor, die zu der besten politischen Kampagne in der Geschichte der USA geführt haben. Ein wesentlicher Erfolgsgarant war die konsequente, durchgängige und nachhaltige Nutzung aller Kommunikationswege. Neben den traditionellen Kanälen, wie Funk, Fernsehen, Printmedien und Veranstaltungen wurden auch erstmals die neuesten Internet-Technologien auf Basis von Web2.0 genutzt. Damit wurden insbesondere junge Wähler angesprochen und gewonnen.

Im Rahmen der abendlichen Gala wurde das 30-jährige Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. (GPM) gewürdigt. In einem ca. 15-minütigen Filmbeitrag wurden die großen Errungenschaften der GPM dargestellt. Höhepunkt der Veranstaltung war der Deutsche Project Excellence Award 2009, der die beste Projektmannschaft im zurückliegenden Jahr auszeichnete. Nominiert waren 2 ganz unterschiedliche Projekte. Zum einen ein asiatisches U-Bahn-Projekt der Siemens AG, zum anderen die Einführung einer ganzheitlichen PM-Methodik am Flughafen München. Das Projektteam des Flughafens München durfte sich zu guter Letzt über die besondere Auszeichnung freuen. (uk)
veröffentlicht am 18.10.2009

Weitere Informationen rund um KLEIST Project Services finden Sie unter Presse ...